How-to: Mobile Landingpages leicht gemacht

Das Problmobileem kennt jeder: man ist unterwegs, sucht mit dem Smartphone schnell nach Informationen zu einem Produkt, einer Marke oder einer Veranstaltung und landet letztendlich auf der Desktopseite eines Unternehmens die nicht mobil optimiert ist. Dadurch wird die Suche auf dem kleinen Display noch frustrierender und oft gibt man entnervt auf.

Dabei hat Google erst kürzlich einen tollen Leitfaden veröffentlicht, der es Unternehmen leichter machen soll mobile Landingpages kundenfreundlich zu gestalten. Denn nur wenn eine mobile Zielseite existiert und vor allem auch funktioniert, macht es für Werbetreibende Sinn auf Smartphones oder Tablets zu werben, und somit den bestmöglichen ROI zu erzielen.

Wir möchten die wichtigsten Punkte dieses Leitfadens aufgreifen und Tipps geben, wie die mobile Präsenz ein Erfolg wird.

Der Schlüssel dafür ist, das Ziel seines Nutzers zu verstehen. Wer mobil surft, hat ein klares Vorhaben (z.B. Suche nach Produktinformation, Preisvergleich, etc.) und möchte dieses schnellstmöglich, selbständig und vor allem auf dem einfachsten Weg erreichen. Der Inhalt einer mobilen Webseite kann noch so informativ sein, solange er nicht leicht zugänglich ist, hat der Nutzer keinen Mehrwert davon.

Besonders die Homepage sowie die Navigation sind ausschlaggebend für den Nutzer. In den ersten Momenten auf der Webseite wird entschieden, ob diese den Zweck und somit das Ziel schnell erfüllen kann oder nicht. Wenn auf der Homepage nicht klar ersichtlich ist, wie das Vorhaben des Nutzers erfüllt werden kann, wird er sehr schnell wieder abspringen. Darum ist es wichtig, dass Call-to-Action Buttons möglichst prominent platziert sind. Die Menüauswahl muss kurz und klar strukturiert sein, ein langes Menü verursacht lediglich einen hohen Scrolling-Aufwand der oft abschreckend wirkt. Darüber hinaus sollte möglichst weit oben eine schnell sichtbare, und leicht zu bedienende Open-Text Suche platziert sein, die relevante Ergebnisse liefert. Je nach Marke und Produkt sind Filteroptionen von Nöten, um eine Suche auf das Wesentliche reduzieren zu können.

Auch um Conversions zu steigern, gibt es einige Punkte, die bei der Programmierung einer mobilen Webseite beachtet werden sollten.  Die Notwendigkeit einer Registrierung sollte nicht vorausgesetzt werden. Sowohl um Inhalte und Informationen zu finden, als auch um eine Bestellung bzw. einen Kauf zu tätigen ist es am nutzerfreundlichsten, wenn dies als Gast getan werden kann. Daten sind weiterhin ein sensibles Thema, und gerade auf schnelllebigen Smartphones ist die Hürde für den Nutzer größer, diese Daten einzugeben. Sollte eine Registrierung jedoch vorliegen, wird geraten, die vorhandenen Daten bestmöglich zu nutzen und z.B. eine Lieferadresse automatisch einzusetzen, sodass der Nutzer möglichst wenige Schritte zum endgültigen Kauf selbst erledigen muss. Ein Drop-down Menü oder beispielsweise eine Kalenderfunktion bei Datumsangaben sind weitere Möglichkeiten einen Kaufprozess für den Nutzer leichter zu gestalten. Zusätzlich schafft ein Click-to-Call Button bei vielen Nutzern höheres Vertrauen. Sollten Fragen aufkommen, kann dadurch direkt Hilfe per Anruf angefordert werden. Hohes Vertrauen kann auch dadurch geschaffen werden, dass man die Konvertierung leicht auf einem anderen Endgerät ausführen kann. Eine „Teilen“-Funktion, E-Mail Weiterleitung, oder ein gespeicherter Warenkorb machen es Nutzern leichter die Entscheidung für einen Kauf zu treffen.

Im Allgemeinen sollten mobile Webseiten auch wirklich für die Displaygröße eines Smartphones angepasst sein. Produktbilder oder Call-to-Action Buttons müssen also sofort und ohne hineinzommen erkennbar, sowie hochauflösend sein. Es sollten zudem während der Navigation nie weitere Tabs geöffnet werden, alle Aktionen finden also bestenfalls in einem einzigen Browserfenster statt. Ausgiebige Tests in verschieden Browsern, auf verschiedenen Geräten und mit verschiedenen Betriebssystemen müssen durchgeführt werden um eine fehlerlose Nutzererfahrung zu garantieren.

Auch wenn die Regeln eigentlich offensichtlich wirken ist es immer wieder erschreckend wie wenige Unternehmen mobil optimierte Webseiten einsetzen.  Letztendlich muss jedes Unternehmen entscheiden, welche mobile Darstellung für seine Produkte oder Dienstleistungen am besten geeignet ist. Für viele macht es mit Sicherheit auch Sinn Apps zu produzieren oder gar sich nur auf die Desktopseite zu fokussieren.  Im Großen und Ganzen sind mobile Webseiten aber auf jeden Fall dann sinnvoll, wenn mobile Werbung geschaltet wird. Ein Click auf das Werbemittel, der schließlich auf einer nicht-optimierten Seite landet, kann schnell frustrieren. Eine ansprechende, strukturierte Landingpage hingegen, kann den ROI laut Google steigern und eine Kaufprozessentscheidung vereinfachen.

 

Quelle:

http://www.google.com/think/multiscreen/whitepaper-sitedesign.html

 

 

 

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